IHK Trier informiert über Vorschriften zum EU-Weinversand Tipps zum richtigen Umgang mit der Online-Anwendung des Zolls EMCS

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier informiert am Mittwoch, 11. November und Donnerstag 12. November 2020, in einer Webinarreihe über die Grundlagen der verbrauchsteuerrechtlichen Vorschriften zum Weinexport.
Der erste Teil am Mittwoch, 11. November, 10:00 Uhr, führt in die Grundlagen des innergemeinschaftlichen Verbrauchsteuerrechts ein und stellt die verschiedenen Anbindungsmöglichkeiten zur Abwicklung sowie die Teilnahmevoraussetzungen zur Nutzung der kostenlosen EMCS-Lösung des Zolls vor. Der zweite Teil ab 14:00 Uhr beschäftigt sich mit der Einbindung von EMCS im Einfuhr- und Ausfuhrfall und gibt einen Überblick über besondere Verfahren, sowie die Vorgehensweise bei einem Systemausfall.
Anhand eines Fallbeispiels wird im dritten Teil der Reihe, am Donnerstag, 12. November, 10:00 Uhr die praxisnahe Abwicklung einer Sendung detailliert erläutert.
Wer Wein in ein anderes Land der EU versenden will, muss neben den umsatzsteuerrechtlichen Besonderheiten ebenfalls verbrauchsteuerrechtliche Vorschriften beachten. So muss zuvor eine Genehmigung - Bewilligung genannt - von Seiten des Zolls eingeholt und jede Sendung anschließend elektronisch
über das IT-Vefahren EMCS abgewickelt werden. Dieses Verfahren ermöglicht es dem Zoll, EU-weit Sendungen von unversteuerten Waren elektronisch zu überwachen. Für den ordnungsgemäßen Ablauf dieser Sendungen ist der Versender verantwortlich. Falsche oder fehlerhafte Angaben in den elektronischen Dokumenten können erhebliche Steuerforderungen nach sich ziehen.

Die jeweils 90-minütigen Webinare wurde speziell für die Weinwirtschaft konzipiert, mit dem Ziel, Betrieben eine kostengünstige Durchführung von Exportgeschäften zu ermöglichen.