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best of riesling: Triumph für Moselweine
Die Mosel triumphiert bei "best of riesling": In drei von fünf Kategorien des internationalen Wettbewerbs, in dem 2.372 Weine aus elf Nationen und von drei Kontinenten bewertet wurden, haben Weingüter aus dem Anbaugebiet Mosel mit ihren Weinen gesiegt. Zudem geht der 1. Platz in einer Sonderkategorie an die Mosel und es gibt weitere Top-Platzierungen. Die Ergebnisse präsentierte das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt, Ernährung, Weinbau und Forsten (MULEWF) des Landes Rheinland-Pfalz - Veranstalter des Wettbewerbs - am heutigen 13. Juni in Mainz. Von der Mosel waren 458 Weine im Wettbewerb.
Der Sieger in der Kategorie I "trocken bis einschließlich 12,5% Alkohol" kommt von der Ruwer. Der 1. Platz ging an die 2011 Eitelsbacher Karthäuserhofberg Riesling Tyrell‘s Edition Spätlese trocken vom Weingut Karthäuserhof in Eitelsbach. In der Kategorie III "halbtrocken" siegte das Weingut Weirich aus Starkenburg (bei Traben-Trarbach) mit der 2011 Enkircher Steffensberg Riesling Spätlese halbtrocken.
Die Kategorie IV "fruchtig & süß" wird auf den ersten Plätzen komplett von der Mosel dominiert: Sieger ist das Weingut Ulrich Schumann mit einer 2011 Lieser Niederberg-Helden Riesling Spätlese Mosel. Der 2. Platz geht für die 2011 Valwiger Herrenberg Riesling Edition F Spätlese an das Weingüt Lönartz-Thielmann in Ernst bei Cochem. Und den 3. Platz gewinnt das Weingut Jörg Trossen in Traben-Trarbach mit der Kröver Steffensberg Riesling Finesse Spätlese. Der Sonderpreis „Bester Steillagenriesling“ geht nach Ürzig: Johannes Schmitz vom Weingut Rebenhof erhält den Preis für seine 2011 Ürziger Würzgarten Riesling Spätlese trocken "Von Alten Reben".
Bei der wahrscheinlich größten Riesling-Probe der Welt, so die Veranstalter, verkosteten mehr als 240 internationale anerkannte Juroren insgesamt 2.372 Rieslinge in fünf Wettbewerbskategorien. Die Fachjury setzte sich aus Sommeliers, Önologen, Winzern, Weinhändlern und Fachjournalisten zusammen, darunter renommierte Weinkenner aus Australien, Nordamerika und Europa.
Wie erwartet gingen auch bei der siebten Auflage des Wettbewerbs die meisten Rieslinge von deutscher Seite ins Rennen, ganz vorne dabei die klassischen Riesling-Regionen Pfalz, Rheinhessen und Mosel. Aber auch aus dem Ausland wurden viele Weine eingeschickt, insbesondere aus Österreich, Luxemburg und Australien. „Die Riesling-Traube ist die ungekrönte Königin unter den Weißweinreben. Aus ihr werden feinste Weine gewonnen, die die Eigenarten des Terroirs unvergleichlich widerspiegeln. Ich freue mich, dass sich best of riesling als renommierter Wettbewerb etabliert hat und unser Engagement für den Riesling auch international auf positive Resonanz stößt“, sagte Weinbaustaatssekretär Thomas Griese am Mittwoch bei der Präsentation der Sieger in Mainz.
Über 750 Weinerzeuger und -händler nahmen mit insgesamt 2.372 Weinen am internationalen Wettbewerb teil. Anbaugebiete aus ganz Deutschland setzten auf ihre besten Rieslinge – im Weinland Rheinland-Pfalz waren es die Pfalz (632), Rheinhessen (497), Mosel (458), Nahe (183), Mittelrhein (27) und die Ahr (1). Aus den benachbarten Regionen waren der Rheingau mit 166 Anstellungen und die Hessische Bergstraße mit neun Weinen vertreten. Der Süden präsentierte sich mit Baden (89) und Württemberg (88) sowie Franken (99), der Osten mit Sachsen (7) und Saale-Unstrut (5).
Das europäische Ausland war mit 87 Weinen beteiligt, darunter 50 aus Österreich und 24 aus Luxemburg. Dazu kamen 24 aus Übersee, hier die meisten aus Australien.
best of riesling findet seit dem Jahr 2000 im zweijährigen Turnus statt. Zum Wettbewerb können weltweit nur Weine der Rebsorte Rheinriesling angestellt werden, die einer der Kategorien trocken, halbtrocken, fruchtig & süß oder edelsüß zuzuordnen sind. Beurteilt werden die Weine von einer internationalen Fachjury nach dem internationalen 100-Punkte Prüfschema.
Realisiert wurde "best of riesling 2012" vom Ministerium für Umwelt, Ernährung, Landwirtschaft, Weinbau und Forsten des Landes Rheinland-Pfalz und dem MEININGER VERLAG, Neustadt/Weinstraße, mit Unterstützung des Deutschen Weininstituts.
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